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	<title>Neuigkeiten Archiv - Grüne Fraktion</title>
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	<description>Heidelberg</description>
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	<title>Neuigkeiten Archiv - Grüne Fraktion</title>
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		<title>Heidelbergs Nachtleben: Kein Nachfrageproblem, sondern ein Rahmenproblem</title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/heidelbergs-nachtleben-ergebnisse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 11:26:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auswertung unser Online-Befragung „Nachtleben 2026“ zeigt, wo die größten Handlungsbedarfe liegen und welche Angebote sowie Rahmenbedingungen sich die Befragten wünschen. // Pressemitteilung vom 04.08.2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/heidelbergs-nachtleben-ergebnisse/">Heidelbergs Nachtleben: Kein Nachfrageproblem, sondern ein Rahmenproblem</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Pressemitteilung vom 04.08.2026</em></strong></p>
<p>Wie steht es um das Nachtleben in Heidelberg? Dieser Frage sind die Stadträt*innen <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/buelent-teztiker/">Bülent Teztiker</a>, <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/felix-graedler/">Felix Grädler</a>, <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/marilena-geugjes/">Dr. Marilena Geugjes</a> und  <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/leander-von-detten/">Leander von Detten</a> der Grünen-Fraktion mit der Online-Befragung „Nachtleben 2026“ nachgegangen. An der freiwilligen Befragung, die sich an junge Menschen in Heidelberg und Umgebung richtete, nahmen zwischen Februar und Juni 2026 insgesamt 601 Personen teil. Die vollständige, interaktive Auswertung ist unter  <a href="https://gruen4hd.de/heidelberger-nachtleben-2026">https://gruen4hd.de/heidelberger-nachtleben-2026</a> abrufbar.</p>
<p>Die Auswertung zeichnet ein eindeutiges Bild: Heidelberg hat kein Nachfrageproblem, sondern ein Rahmenproblem. Die Befragten bewerteten die Attraktivität des Heidelberger Nachtlebens für junge Menschen mit nur 3,05 von 5 Punkten. Gleichzeitig geben 39 Prozent an, für das Nachtleben in andere Städte auszuweichen — allen voran nach Mannheim. In den kaufkräftigen Jahrgängen zwischen 24 und 50 liegt dieser Anteil sogar bei bis zu 46 Prozent. „Wer regelmäßig auflegt, sieht es jedes Wochenende: Die Lust aufs Feiern ist da, aber viele junge Leute fahren woanders hin, weil sie hier nicht finden, was sie suchen. Dieses Angebots- und Rahmenproblem lässt sich lösen&#8220;, erläutert Stadtrat <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/buelent-teztiker/">Bülent Teztiker</a>, der selbst seit Jahren als DJ aktiv ist.</p>
<p>Die Befragung zeigt auch, welche Angebote besonders fehlen: Die Befragten wünschen sich am häufigsten mehr Clubs (68 Prozent), mehr Open-Air-Veranstaltungen (55 Prozent) und mehr Livemusik (52 Prozent). Jede zweite befragte Person spricht sich zudem für längere Öffnungszeiten aus. Gefragt sind dabei nicht nur kommerzielle Angebote: Auch konsumfreie Treffpunkte und Kreativ- und Proberäume werden häufig genannt. Viele dieser Wünsche haben eines gemeinsam: Sie brauchen Flächen. Formate wie Open-Air-Veranstaltungen oder Events am Tag scheitern derzeit jedoch oft daran, dass geeignete Orte mit verlässlichen Genehmigungen fehlen. </p>
<p>Neben dem Angebot spielt auch die Erreichbarkeit eine zentrale Rolle. Ein durchgehendes Thema der Befragung ist die Erreichbarkeit von Nachtkulturorten in den Abend- und Nachtstunden. 43 Prozent wünschen sich einen besseren Nachtverkehr, denn ohne verlässliche Verbindungen bleiben viele Angebote schlicht unerreichbar. Gleichzeitig wird der Nachtverkehr auch beim Thema Sicherheit am häufigsten als Lösung genannt. Nur 31 Prozent der Frauen fühlen sich nachts in Heidelberg eindeutig sicher. Bei den Männern sind es mit 63 Prozent doppelt so viele. Ein verlässlicher Nachtverkehr ist deshalb nicht nur eine Frage der Mobilität, sondern auch der Sicherheit und der Attraktivität des Standorts Heidelberg. „Diesen Befund nehmen wir sehr ernst. Die Befragten benennen auch klar, was hilft: verlässlicher Nachtverkehr und bessere Beleuchtung. Wenn so viele Menschen zum Feiern in andere Städte fahren, gehen unserer Gastronomie und unserer Kulturszene wichtige Einnahmen verloren. Als Stadt, die um Student*innen und Fachkräfte wirbt, können wir uns das nicht leisten. Nachtkultur ist kein nettes Extra, sondern ein Standortfaktor&#8220;, erklärt Stadtrat <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/felix-graedler/">Felix Grädler</a>, der seit vielen Jahren beruflich in der Veranstaltungsbranche tätig ist.</p>
<p>Auch die Diskussion um die Sperrzeiten greift die Befragung auf: Die seit April 2026 verschärfte Sperrzeit für die Heidelberger Kernaltstadt ist rechtskräftig und steht nicht zur Debatte. Die Ergebnisse der Befragung deuten jedoch darauf hin, dass eine frühere Schließung das Ausgehverhalten vieler Menschen nicht beendet, sondern verlagert. Nur rund ein Drittel der Befragten würde sein bisheriges Verhalten beibehalten. Rund zwei Drittel würden stattdessen ins Private, in andere Städte oder in den öffentlichen Raum ausweichen. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei den jüngsten Befragten. Die Befragung zeigt damit, dass Sperrzeiten Probleme eher verlagern als lösen.</p>
<p>Stadtrat <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/leander-von-detten/">Leander von Detten</a> richtet den Blick auf den Ausbau nicht-kommerzieller Treffpunkte in Heidelberg. Er engagierte sich bereits in der Grünen Jugend für die Feierkultur und wirkte in der Projektgruppe des Wohnprojekts Collegium Academicum am Aufbau einer Aula als jungem Veranstaltungsort mit: „Die Befragung zeigt: Junge Menschen wünschen sich nicht nur Clubs und Bars, sondern auch Orte, an denen man sich ohne Konsumzwang treffen kann. Solche Angebote gibt es bisher nur vereinzelt und fast ausschließlich im Stadtzentrum. Wir wollen prüfen, wo sie auch in den Stadtteilen entstehen können — Projekte wie die Neckarorte oder der Bella Park zeigen, wie gut das funktioniert, wenn nicht-kommerzielle Initiativen einen Ort dauerhaft bespielen dürfen&#8220;.</p>
<p>Auffällig ist außerdem die hohe Bereitschaft, selbst Verantwortung zu übernehmen: Fast 70 Prozent würden sich einbringen, wenn junge Menschen Freizeitangebote mitgestalten könnten. „Verbote allein verlagern das Problem nur. Wer will, dass es abends leiser wird, muss auch Orte anbieten, an die die Leute stattdessen gehen können. Uns war es daher auch wichtig, nicht über, sondern mit jungen Menschen zu reden. Die Antworten und diese Beteiligungslust sind eine klare Ansage an die Kommunalpolitik&#8220;, führt <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/buelent-teztiker/">Bülent Teztiker</a> aus. </p>
<p>Aus den Ergebnissen der Befragung leitet die Grünen-Fraktion nun vier zentrale Handlungsfelder ab:  Menschen müssen auch abends verlässlich nach Hause kommen, kommerzielle wie nicht-kommerzielle Angebote brauchen gezielte Förderung, es braucht Flächen für neue Formate jenseits der Altstadt, und Heidelberg muss die Diskussion über Sperrzeiten offen führen – auch gegenüber dem Land.  „Die Daten liegen jetzt auf dem Tisch, wir werden sie in konkrete Schritte übersetzen&#8220;, kündigen die Initiator*innen an. In den kommenden Wochen wird die Grünen-Fraktion einen Antrag zur Stärkung der Heidelberger Nachtkultur in den Gemeinderat einbringen. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>So schmeckt der Sommer</title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/so-schmeckt-der-sommer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 11:40:34 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://gruen4hd.de/?post_type=neuigkeiten&#038;p=8229</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sommerferien in Heidelberg: Speziell für Kinder und Jugendliche gibt es viele Angebote, um die Ferien zu gestalten. Unter anderem mit dem Ferienpass können sie jede Menge erleben und unternehmen. // Stadtblatt-Beitrag von Anja Gernand – Ausgabe vom 29.07.2026</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Stadtblatt-Beitrag von </em></strong><a href="https://gruen4hd.de/fraktion/anja-gernand/"><strong><em>Anja Gernand</em></strong></a> <strong><em>– Ausgabe vom 29.07.2026</em></strong></p>
<p>Stadtweit wird man am Mittwoch Freudenschreie hören, denn es geht in die Sommerferien. Als Kind fühlen sich diese sechs Wochen wie ein endloser Zauber an. Doch für Eltern kann es sich sehr lang anfühlen, da es eine Herausforderung ist, diese Zeit zu füllen. Neben den Schulen sind auch einige Kitas im August geschlossen. Viele werden in den Urlaub fahren, aber nicht allen ist dies möglich.</p>
<p>Doch auch für alle Daheimgebliebenen hat die Stadt etwas zu bieten. Andere kommen ja sogar extra hierher, zum Urlaub machen. Speziell für Kinder und Jugendliche gibt es viele Angebote, um die Ferien zu gestalten. Der Ferienpass der Stadt ist mit seinen 50 Jahren schon eine Institution. Mit diesem Pass gibt es freien Eintritt im Tiergartenbad und Köpfelbad, sowie im Zoo und darüber hinaus weitere Vergünstigungen. Für Grundschulkinder bietet päd-aktiv eine Ferienbetreuung an, das Haus der Jugend hat Programm und Raum. Sportvereine machen spezielle Ferienangebote und die Stadtranderholung des Stadtjugendrings bietet Zirkus und Theater. Und das ist nur eine kleine Auswahl. Zur Wahrheit gehört leider auch, dass vieles davon weit im Voraus angemeldet werden muss und spontan nicht mehr viel übrig ist.</p>
<p>Für Verwaltung und Gemeinderat bleiben die Hausaufgabe und Verantwortung, die vielfältigen Angebote nicht einzusparen. Denn wie so oft sind es dann die Familien, die in hohem Maße leiden. Ein Wegsparen wichtiger Betreuungsangebote hat immer auch Auswirkungen auf Gleichstellung, Integration, Wirtschaft etc. Ich möchte an dieser Stelle also ausdrücklich allen Trägern, Vereinen und Organisationen für das vielfältige Ferienangebot danken! In der Hoffnung, dass alle, die ein Ferienangebot brauchen, versorgt sind, hier der Hinweis auf die <a href="http://www.heidelberger-ferienportal.de">Seite</a> der Stadt, wo die meisten Angebote gebündelt abrufbar sind und sich vielleicht doch noch spontan etwas findet.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerferienzeit!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grüne beantragen Prüfung zur Nachrüstung von Hydranten zu Trinkwasserspendern</title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/gruene-beantragen-pruefung-zur-nachruestung-von-hydranten-zu-trinkwasserspendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 12:30:51 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://gruen4hd.de/?post_type=neuigkeiten&#038;p=8223</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir haben eine Prüfung beantragt, ob die Nachrüstung bestehender Hydranten eine – wirtschaftlich darstellbare – Ergänzung darstellen kann. Ziel ist es, die Versorgung mit kostenfreiem Trinkwasser im öffentlichen Raum auszubauen, ohne überall neue Infrastruktur errichten zu müssen. // Pressemitteilung vom 24.07.2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/gruene-beantragen-pruefung-zur-nachruestung-von-hydranten-zu-trinkwasserspendern/">Grüne beantragen Prüfung zur Nachrüstung von Hydranten zu Trinkwasserspendern</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Pressemitteilung vom 24.07.2026</em></strong></p>
<p>Die dicht aufeinanderfolgenden Hitzewellen dieses Jahres machen es mehr als deutlich: Der Klimawandel hat auch Heidelberg erreicht und die Auswirkungen sind gesundheitsgefährdend. Öffentliche Trinkwasserversorgung ist eine einfache und wirksame Maßnahme des Hitzeschutzes. Allerdings konnten klassische Trinkbrunnen aufgrund hoher Investitionskosten bislang nur an wenigen Standorten realisiert werden. Deshalb hat die Grünen-Fraktion nun eine <a href="https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37481">Prüfung</a> beantragt, ob die Nachrüstung bestehender Hydranten eine – wirtschaftlich darstellbare – Ergänzung darstellen kann. Andere Städte (z.B. Wien) haben entsprechende Konzepte bereits entwickelt oder prüfen deren Einsatz. Ziel ist es, die Versorgung mit kostenfreiem Trinkwasser im öffentlichen Raum auszubauen, ohne überall neue Infrastruktur errichten zu müssen.</p>
<p>Stadträtin <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/frieda-fiedler/">Frieda Fiedler</a>: „Wir wollen wissen, welche technischen, hygienischen und rechtlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen und welche Investitions- und Betriebskosten gegenüber klassischen Trinkwasserbrunnen entstehen. Vielleicht sind Plätze mit Wochenmärkten besonders geeignet, dort bestehen häufig bereits saisonale Wasseranschlüsse für die Marktstände. Wenn wir vorhandene Hydranten nutzen können, schaffen wir einen echten und innovativen Mehrwert für den Hitzeschutz. So könnte beispielsweise die Feuerwehr während Hitzeperioden spezielle Aufsätze für Hydranten installieren, an denen man sich Trinkwasser abzapfen oder auch einfach nur erfrischen kann. Heidelberg braucht mehr kostenlose Trinkwasserangebote, derzeit gibt es lediglich drei im ganzen Stadtgebiet.“</p>
<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/leander-von-detten/">Leander von Detten</a> ergänzt: „Uns interessiert auch, wie das im Haushalt 2026 beschlossene Budget für Trinkwasserbrunnen konkret eingesetzt werden soll. Trotz des allgemeinen Konsolidierungsdrucks hatte der Gemeinderat Mittel in Höhe von 100.000 Euro für Investitionen in Trinkwasserbrunnen gesichert. Damit besteht eine konkrete Handlungsgrundlage. Wir haben die Verwaltung daher gebeten, nicht nur die Potenziale der Hydrantenumrüstung zu prüfen, sondern parallel darzulegen, wie diese Mittel zielgerichtet eingesetzt werden können. Außerdem bitten wir um einen Standortplan, der hitzebelastete Orte mit hoher Aufenthaltsqualität priorisiert.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/gruene-beantragen-pruefung-zur-nachruestung-von-hydranten-zu-trinkwasserspendern/">Grüne beantragen Prüfung zur Nachrüstung von Hydranten zu Trinkwasserspendern</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Echo aus dem Gemeinderat: Das wurde entschieden!</title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/echo-aus-dem-gemeinderat-das-wurde-entschieden-41/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 19:42:38 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://gruen4hd.de/?post_type=neuigkeiten&#038;p=8220</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 23. Juli 2026 tagte der Gemeinderat in Heidelberg. Hier Informationen zu folgenden Tagesordnungspunkten: Hitzeschutz, Frauennachttaxi, Flächenmanager*in, Leitentscheid Wirtschaft, Sondervermögen sowie Baufeld Z1 in der Bahnstadt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/echo-aus-dem-gemeinderat-das-wurde-entschieden-41/">Echo aus dem Gemeinderat: Das wurde entschieden!</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 23. Juli 2026 tagte der Gemeinderat in Heidelberg. Hier Informationen zu folgenden Tagesordnungspunkten: Hitzeschutz, Frauennachttaxi, Flächenmanager*in, Leitentscheid Wirtschaft, Sondervermögen sowie Baufeld Z1 in der Bahnstadt.</p>
<p>****************</p>
<p><strong>TOP ö7 Kurzdebatte zu Hitzeschutz</strong></p>
<p><strong>Hitzeschutz: Grüne initiieren Kurzdebatte</strong></p>
<p>Die Grünen-Fraktion beantragte für die Gemeinderatssitzung am 23. Juli eine Kurzdebatte zu wirksamen und raschen Maßnahmen zu Hitzeschutz und Klimaanpassung für die Heidelberger Bevölkerung mit Schwerpunkt auf alte Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderung und weitere besonders vulnerable Gruppen.</p>
<p>Die Fraktionsvorsitzende Dr. Ursula Röper erläutert: „Hitzeperioden nehmen aufgrund des fortschreitenden Klimawandels zu, und Heidelberg ist als dicht bebaute Stadt mit ausgeprägten Wärmeinseln besonders betroffen. Kinder, alte und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderung können Hitze physiologisch schlechter kompensieren und sich oft nicht eigenständig schützen. Der gesundheitliche Schutz vulnerabler Gruppen muss klar Vorrang haben vor allen anderen Vorhaben. Basierend auf den Ergebnissen der Kurzdebatte wollen wir einen fraktionsübergreifenden Antrag zur Gemeinderatssitzung im Oktober erarbeiten, um hier grundlegend Abhilfe zu schaffen.“</p>
<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Leander von Detten führt aus: „Es geht zum einen um kurzfristige Maßnahmen und ein Sofortprogramm als auch um langfristige Ansätze. Ein wirksamer Hitzeschutz erfordert bauliche und technische Lösungen – von der Verschattung über die Nachtauskühlung bis hin zur aktiven Kühlung. Wir wissen, dass all dies viel Geld kostet, aber abgesehen davon, dass die Stadt eine besondere Schutzpflicht trägt, sollten wir uns nicht fragen, wie viel es uns wert sein darf, Menschenleben zu retten. Außerdem ist es hinlänglich bekannt, dass die Folgekosten für unterlassenen Hitzeschutz um ein Vielfaches höher sein werden. Wir fordern die Verwaltung auf, Förderprogramme von Land und Bund abzurufen und das Sondervermögen hier einzusetzen.“</p>
<p>Stadtrat Felix Grädler weist darauf hin, dass hitzebedingte Schließungen oder verkürzte Öffnungszeiten von Kitas und Schulen zudem eine wirtschaftliche Dimension haben: „Können Eltern ihre Kinder nicht regulär betreuen lassen, fällt Arbeitszeit aus oder Betreuung muss kurzfristig organisiert werden – mit entsprechenden Folgekosten für Heidelberger Betriebe und Beschäftigte. Ein verlässlicher Hitzeschutz in Kitas und Schulen ist damit auch ein Beitrag zur Standortsicherheit und reduziert volkswirtschaftliche Schäden durch Betreuungsausfälle, von denen vor allem ortsansässige Unternehmen betroffen sind.“</p>
<p>****************</p>
<p><strong>TOP ö16 Modellanpassung Frauennachttaxi</strong></p>
<p><strong>Tarifanpassungen Frauennachttaxi: Grüne betonen Wichtigkeit des Angebots</strong></p>
<p>Der klamme Haushalt wirkt sich auch auf die Ticketpreise fürs Frauennachttaxi aus. Die Grünen-Fraktion hatte sich einst für die Einführung des Frauennachttaxis eingesetzt und steht auch weiterhin zu diesem wichtigen Teilhabeprojekt.</p>
<p>Stadtrat Julian Sanwald macht deutlich: „Das Konzept ermöglicht Frauen mit dem Taxi einen sicheren Heimweg. Dies ist ein wichtiger Baustein für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am kulturellen Leben und der Freizeitgestaltung. Wir befinden uns hier in einem Dilemma. Auf der einen Seite schränken zu hohe Preise die Nutzung des Frauennachttaxis ein, doch wenn wir nicht erhöhen, riskieren wir, dass das Angebot komplett eingestellt werden muss. Das wollten wir auf jeden Fall verhindern.“</p>
<p>Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nora Schönberger erklärt: „Deshalb haben wir der städtischen Vorlage nun zugestimmt, weil die darin aufgeführte Erhöhung unter den aktuellen Gegebenheiten für uns das kleinste Übel darstellt. Das Frauennachttaxi kann beibehalten werden und hat in Baden-Württemberg mit 14 Euro pro Ticket immer noch mit die günstigsten Tarife. Außerdem wird der Kreis der Ermäßigten auf Frauen im Bundesfreiwilligendienst und im Freiwilligen Sozialen Jahr ausgeweitet. Das begrüßen wir natürlich.“</p>
<p>****************</p>
<p><strong>TOP ö19 Einrichtung eines*r kommunalen Flächenmanager*in</strong></p>
<p><strong>Grüne beantragen kostenneutrale Einrichtung des kommunalen Flächenmanagements</strong></p>
<p>Laut Vorlage der Stadtverwaltung soll die Funktion der*des kommunalen Flächenmanager*in unmittelbar intern ausgeschrieben werden. Die Grünen-Fraktion hat beantragt, dass die Verwaltung nach erfolgreicher interner Stellenbesetzung den vom Förderprogramm nicht gedeckten Finanzierungsanteil der Stelle durch die Übertragung entsprechender Personalmittel von der bisherigen Stelle der ausgewählten Person bereitstellen soll. Die Personalmittel der bisherigen Stelle sollen in Höhe des übertragenen Anteils entsprechend reduziert werden.</p>
<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Leander von Detten legt dar: „Uns ist wichtig, dass die Stelle durch die Übertragung entsprechender Personalmittel aus der bisherigen Stelle der ausgewählten Person kostenneutral für den kommunalen Haushalt eingerichtet wird. So wird der nicht durch die Förderung gedeckte Eigenanteil ohne zusätzliche Haushaltsbelastung finanziert.“</p>
<p>****************</p>
<p><strong>TOP ö20 Leitentscheid „Starke Wirtschaft – Starke Kommune“</strong></p>
<p><strong>Grüne verhandeln Klimaschutz in Leitentscheid zur Wirtschaftspolitik in Heidelberg</strong></p>
<p>Die Grünen-Fraktion hat zusammen mit der SPD und „Die Heidelberger” erfolgreich beantragt, dass nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt werden.</p>
<p>Stadträtin PD Dr. Dorothea Kaufmann konkretisiert: „Wir haben zusammen mit der SPD und ‚Die Heidelberger‘ dafür gesorgt, dass im Leitentscheid ‚Starke Wirtschaft – Starke Kommune‘ nun bei Abwägungen zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und anderen städtischen Interessen nicht nur die wirtschaftliche Tragfähigkeit, sondern ebenso eine sozial-ökologische Bewertung als zentrale Entscheidungsgrundlage berücksichtigt wird. Diese Ergänzung war uns wichtig, damit Klimaschutz und Soziales bei allen Entscheidungen neben den wirtschaftlichen Aspekten gleichberechtigte Kriterien darstellen.“</p>
<p>****************</p>
<p><strong>TOP ö23 Länder- und Kommunalinfrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG) &#8211; hier: Verfahren und erster Abruf von Fördermitteln</strong></p>
<p><strong>Sondervermögen: Grüne fordern Einsatz für Hitzeschutz</strong></p>
<p>Die Grünen-Fraktion und Stadtrat Michael Pfeiffer (GAL) haben beantragt, dass die Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes für den Bereich Bevölkerungsschutz um Maßnahmen für den Klimaschutz und Klimaanpassung erweitert werden soll.</p>
<p>Die Fraktionsvorsitzende Dr. Ursula Röper begründet: „Die Hitzewellen dieses Sommers haben deutlich gemacht, dass im Rahmen des Bevölkerungsschutzes Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in den Mittelpunkt der Kommunalpolitik rücken müssen. Der Hitzeschutz ist mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden und die Kassen sind aktuell leer. Deshalb erwarten wir, dass die Verwaltung alle verfügbaren Bundes- und Landesfördertöpfe abruft und einen erklecklichen Teil des Sondervermögens für Maßnahmen zum Hitzeschutz einsetzt. Wir freuen uns, dass die Stadt diesen Auftrag bereits integriert hat und werden dies detailliert weiterverfolgen.“</p>
<p>****************</p>
<p><strong>TOP ö38.1 Baufeld Z1 in der Bahnstadt</strong></p>
<p><strong>Grüne machen sich für Gemeinschaftsräume auf Baufeld Z1 in der Bahnstadt stark</strong></p>
<p>Seit langem schon setzt sich die Grünen-Fraktion bezüglich des Baufeldes Z1 in der Bahnstadt für eine Bebauung ein, die sich baulich und gemeinwohlorientiert in die Umgebung einfügt. Leider fand sich hierfür keine Mehrheit.</p>
<p>Damit zumindest ein wenig öffentliche Nutzung ermöglicht wird, haben die Grünen nun einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung im weiteren Verfahren nachverhandelt. Im Projekt sollen Räume für die Nutzung durch Jugendliche und junge Erwachsene vorgesehen und vom Bauträger zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus soll die Verwaltung mit dem Investor, der Jarecki-Stiftung, verhandeln, dass diese Flächen z.B. im Untergeschoss für kulturelle und soziale Nutzungen, wie Bandproberäume, Musikräume oder niedrigschwellige Freizeitangebote (wie Teenie-Disco / Jugendveranstaltungen etc.) bereitstellt.</p>
<p>Stadtrat Felix Grädler macht klar: „Eigentlich ist das Mega-Bauprojekt nicht ideal an diesem Standort. Leider gibt es jedoch für unsere Ideen zu diesem zentralen Baufeld keine Mehrheit. Wir sehen, dass die Bahnstadt weiterhin wächst, aber bislang nur über wenige frei zugängliche, unkommerzielle Aufenthalts- und Freizeitangebote für Jugendliche und junge Erwachsene verfügt. Gerade bei größeren Neubauprojekten sollte deshalb darauf geachtet werden, auch soziale und kulturelle Nutzungen für das Quartier mitzudenken. Wir sehen auch, dass das Baufeld Z1 eine zentrale Lage innerhalb der Bahnstadt einnimmt und sich aufgrund seiner Größe und Erreichbarkeit besonders dafür eignet, ergänzende Angebote für Jugendliche zu schaffen. Niedrigschwellige Räume für Begegnung, Musik, Freizeit und selbstorganisierte Aktivitäten leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur und zur Belebung des Quartiers.“</p>
<p>Der Grünen-Fraktion ist es zudem wichtig, dass die Räume in enger Abstimmung mit dem Kinder- und Jugendgemeinderat, den Jugendlichen im Stadtteil, dem Stadtjugendring, weiteren Akteur*innen in diesem Bereich sowie den zuständigen Fachämtern konzipiert werden.</p>
<p>****************</p>
<p><strong>Fragezeit</strong></p>
<p>Stadtrat Florian Kollmann zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Wallstraße:<a href="https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37500"> https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37500</a></p>
<p>Stadträtin Nora Schönberger zu Standortsuche Stadtmobil:<a href="https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37501"> https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37501</a></p>
<p>Stadtrat Felix Grädler zu Hitzeschutzmaßnahmen in Schulen und Kitas:<a href="https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37503"> https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37503</a></p>
<p>Stadträtin Dr. Ursula Röper zu Schließung Stadtbücherei wegen Hitze:<a href="https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37504"> https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37504</a></p>
<p>Stadträtin Dr. Ursula Röper zu Anmietung Hilde-Domin-Saal:<a href="https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37505"> https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37505</a></p>
<p>Stadtrat Florian Kollmann zu Bürgerbeteiligung zum Haushalt:<a href="https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37506"> https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=37506</a></p>
<p>****************</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/echo-aus-dem-gemeinderat-das-wurde-entschieden-41/">Echo aus dem Gemeinderat: Das wurde entschieden!</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gemeinderat live: Hier zum Livestream!</title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/gemeinderat-live-hier-zum-livestream-19/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 15:16:49 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://gruen4hd.de/?post_type=neuigkeiten&#038;p=8214</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 23. Juli tagt wieder der Gemeinderat in Heidelberg. Die Sitzung beginnt um 16.30 Uhr und wird live im Internet übertragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/gemeinderat-live-hier-zum-livestream-19/">Gemeinderat live: Hier zum Livestream!</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 23. Juli tagt wieder der Gemeinderat in Heidelberg. Die Sitzung beginnt um 16.30 Uhr und wird live im Internet übertragen.</p>
<p>Zum Livestream: <a href="https://www.heidelberg.de/hd/HD/Rathaus/gemeinderat-live.html">Hier klicken</a><a href="https://www.heidelberg.de/hd/HD/Rathaus/gemeinderat-live.html" target="_blank" rel="noopener">!</a></p>
<p><strong>Tagesordnung und Beratungsunterlagen: </strong><a href="https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/si0057.asp?__ksinr=7293">Hier klicken</a></p>
<p><strong>Hinweis<em>:</em></strong> Die Online-Übertragung erfolgt etwas zeitversetzt. Die Sitzung wird ausschließlich live gezeigt und ist im Nachhinein nicht mehr abrufbar.</p>
<p><em>Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns per <a href="mailto:geschaeftsstelle@gruene-fraktion.heidelberg.de" target="_blank" rel="noopener">Mail</a>!</em></p>
<p><em>Kennen Sie schon unseren Instagram-Account? <a href="https://www.instagram.com/gruene.hd/" target="_blank" rel="noopener">Hier folgen!</a></em></p>
<p><em>Foto: Florian Freundt</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Viele Wege zum Erfolg</title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/viele-wege-zum-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:30:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir gratulieren allen, die in diesem Jahr ihr Abitur, ihren Real- oder Hauptschulabschluss gemacht haben, und allen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Jeder dieser Wege verdient höchste Anerkennung. // Stadtblatt-Beitrag von Nora Schönberger und Bülent Teztiker – Ausgabe vom 22.07.2026</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Stadtblatt-Beitrag von <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/nora-schoenberger-2/">Nora Schönberger</a> und <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/buelent-teztiker/">Bülent Teztiker</a> – Ausgabe vom 22.07.2026</em></strong></p>
<p>Die Abiturient*innen haben es geschafft, die Zeugnisse sind verteilt. Ein großer Moment für sie und ihre Familien. Für viele anderen Schüler*innen heißt es: noch ein paar Tage, dann ist auch für sie das Schuljahr vorbei und die großen Ferien beginnen.</p>
<p>Wir gratulieren allen, die in diesem Jahr ihr Abitur, ihren Real- oder Hauptschulabschluss gemacht haben, und allen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Jeder dieser Wege verdient höchste Anerkennung. An dieser Stelle denken wir bewusst an die Eltern: an schlaflose Nächte vor Prüfungen, an gemeinsam durchgestandene Krisen, an viele Gespräche über die richtige Entscheidung für den weiteren Weg. Dieser Abschluss ist auch ihr Erfolg!</p>
<p>Die Heidelberger Bildungslandschaft kann sich sehen lassen: Über 97 Prozent der Schüler*innen an allgemeinbildenden Schulen schaffen ihren Abschluss, ein Wert, den viele Städte nicht annähernd erreichen. Möglich wird das durch frühe Förderung, engagierte Lehrkräfte und ein dichtes Netz an Unterstützung, von der Kita bis zur Berufsschule.</p>
<p>Zum Schulabschluss gehört für uns auch ein Perspektivwechsel: Abitur und Studium sind nicht der einzige Weg in eine gute Zukunft. Heidelberg braucht dringend Handwerker*innen, Fachkräfte in Technik, Pflege und Handel. Wer eine Ausbildung beginnt, entscheidet sich für einen Weg, der genauso viel wert ist und gebraucht wird und der zudem krisenfest ist.</p>
<p>Ein persönliches Wort zum Schluss: Wir beide konnten gerade den erfolgreichen Schulabschluss unserer ältesten Töchter feiern. Wir wissen genau, wie viel Kraft der Weg Familien kostet, auch wenn ein erfolgreicher Abschluss am Ende steht. Umso wichtiger ist uns, dass Angebote wie Elternberatung, Schulsozialarbeit, Suchtprävention und Maßnahmen für Gewaltschutz und gegen Diskriminierung verlässlich bestehen bleiben, gerade in Zeiten knapper Kassen.</p>
<p>Den Absolvent*innen und ihren Familien: Schöne Ferien und viel Erfolg für alles, was kommt!</p>
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		<title>Bürgerentscheid: Deutliches Ergebnis für Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf </title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/buergerentscheid-deutliches-ergebnis-fuer-windkraftanlagen-auf-dem-lammerskopf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:18:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bürgerentscheid zu Windkraft auf dem Lammerskopf: Heidelberg sagt JA zur Verantwortung für Klimaschutz, Versorgungssicherheit, regionaler Wertschöpfung und zu einer nachhaltigen Energieversorgung aus Bürgerhand. // Stadtblatt-Beitrag von Ursula Röper und Florian Kollmann – Ausgabe vom 15.07.2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/buergerentscheid-deutliches-ergebnis-fuer-windkraftanlagen-auf-dem-lammerskopf/">Bürgerentscheid: Deutliches Ergebnis für Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf </a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Stadtblatt-Beitrag von <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/ursula-roeper/">Ursula Röper</a> und <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/florian-kollmann/">Florian Kollmann</a> – Ausgabe vom 15.07.2026</em></strong></p>
<p>Am Sonntag hat Heidelberg in einem <a href="https://wahlergebnisse.komm.one/22/produktion/8221000/0/20260712/buergerentscheid/index.html">Bürgerentscheid</a> mit der klaren Mehrheit von 66,7 % dafür gestimmt, dass die Stadt das Gebiet Lammerskopf als Standort für Windkraftanlagen grundsätzlich entwickeln soll. Die Wahlbeteiligung lag mit 40,1 % erfreulich hoch. Heidelberg sagt damit JA zur Verantwortung für Klimaschutz, Versorgungssicherheit, regionaler Wertschöpfung und zu einer nachhaltigen Energieversorgung aus Bürgerhand. Heidelberg sagt auch JA zur Unabhängigkeit von fossilen Importen und zum Schutz vor den Preisschocks internationaler Krisen.</p>
<p>Wir Grüne haben uns schon lange generell für Windkraft und speziell für das Areal auf dem Lammerkskopf stark gemacht. Deshalb freuen wir uns jetzt sehr, dass die Mehrheit der Heidelberger Bürger*innen unseren Einsatz für Erneuerbare Energien unterstützt. Ihre Entscheidung macht deutlich: Die Energiewende ist kein Randthema! Sie wird von einer breiten Mehrheit der Gesellschaft unterstützt. Die Menschen wünschen sich eine saubere und zuverlässige Energieversorgung – und zwar direkt vor ihrer Haustür, nicht irgendwo in der Ferne.</p>
<p>Der Lammerskopf zählt zu den windstärksten Standorten im nördlichen Baden-Württemberg. Dort weht der Wind deutlich stärker und gleichmäßiger als in der Rheinebene. Damit wird ein Windpark an dieser Stelle zu einem Schlüsselprojekt für die lokale Energiewende, weil die klimaneutrale Energieversorgung gleichzeitig für eine Wertschöpfung vor Ort in Heidelberg sorgt. Wer heute Windräder ermöglicht, sichert damit morgen eine zuverlässige, saubere und bezahlbare Energieversorgung. Das geplante Entwicklungskonsortium besteht aus den Stadtwerken Heidelberg und drei regionalen Energiegenossenschaften – also Akteuren, die für kommunale Verantwortung und Bürgerbeteiligung stehen. Mit ihnen wird der Strom nicht von anonymen Großkonzernen produziert, sondern in der Region erzeugt und genutzt.</p>
<p>Und wichtig: Die Energiewende wird nicht auf Kosten der Natur vorangebracht. Schon im bisherigen Verlauf gab es umfassende Prüfungen zu geschützten Lebensräumen und gefährdeten Tierarten. Der Prozess wird nun weitergehen. Für jede einzelne Anlage werden weitere Genehmigungs- und Prüfverfahren aufgesetzt. Wir werden nicht müde zu betonen, dass die Klimakrise bereits heute Wälder, Artenvielfalt und Wasserhaushalt bedroht. Deshalb dürfen Klima- und Naturschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden.</p>
<p><em>Grafik: <a href="https://wahlergebnisse.komm.one/22/produktion/8221000/0/20260712/buergerentscheid/ergebnisse.html">Stadt Heidelberg</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/buergerentscheid-deutliches-ergebnis-fuer-windkraftanlagen-auf-dem-lammerskopf/">Bürgerentscheid: Deutliches Ergebnis für Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf </a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
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		<title>Grüne freuen sich über deutliches Ergebnis für erneuerbare Energien beim Bürgerentscheid zu Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf</title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/gruene-freuen-sich-ueber-deutliches-ergebnis-fuer-erneuerbare-energien-beim-buergerentscheid-zu-windkraftanlagen-auf-dem-lammerskopf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 08:34:04 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://gruen4hd.de/?post_type=neuigkeiten&#038;p=8177</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit 66,7 % der Stimmen für Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf zeigt der Bürgerentscheid ganz deutlich, dass die Mehrheit der Heidelberger Bürger*innen die Weiterverfolgung dieses Projekts befürwortet. Auch die hohe Wahlbeteiligung ist als Erfolg für den Einsatz für die Erneuerbaren Energien und für die Demokratie zu werten. // Pressemitteilung vom 12.07.2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/gruene-freuen-sich-ueber-deutliches-ergebnis-fuer-erneuerbare-energien-beim-buergerentscheid-zu-windkraftanlagen-auf-dem-lammerskopf/">Grüne freuen sich über deutliches Ergebnis für erneuerbare Energien beim Bürgerentscheid zu Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung vom 12.07.2026</p>
<p>Am 12. Juli hat Heidelberg in einem <a href="https://wahlergebnisse.komm.one/22/produktion/8221000/0/20260712/buergerentscheid/index.html">Bürgerentscheid</a> mit 66,7 % dafür gestimmt, dass die Stadt das Gebiet Lammerskopf als Standort für Windkraftanlagen grundsätzlich entwickeln soll. Damit ist das erforderliche Quorum bei weitem erreicht.</p>
<p>Heidelberg sagt also JA zur Verantwortung für Klimaschutz, Versorgungssicherheit, regionaler Wertschöpfung und zu einer nachhaltigen Energieversorgung aus Bürgerhand. Heidelberg sagt auch JA zu einer sicheren Energieversorgung, zur Unabhängigkeit von fossilen Importen und zum Schutz vor den Preisschocks internationaler Krisen.</p>
<p>Die Fraktionsvorsitzende Dr. <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/ursula-roeper/">Ursula Röper</a>: „Wir Grüne haben uns schon lange für Windkraft stark gemacht. Daher freuen wir uns jetzt sehr, dass so viele Menschen beim Bürgerentscheid zur Urne gegangen sind und dass die Mehrheit der Heidelberger Bürger*innen unseren Einsatz für Erneuerbare Energien unterstützt. Besonders begrüßen wir sowohl das deutliche JA-Ergebnis von rund zwei Dritteln als auch das deutlich überschrittene und somit gültige Quorum.”</p>
<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/leander-von-detten/">Leander von Detten</a> ergänzt: “Wir möchten auch nochmal deutlich machen, dass am Lammerskopf die Energiewende nicht auf Kosten der Natur vorangebracht werden wird. Schon im bisherigen Verlauf gab es umfassende Prüfungen zu geschützten Lebensräumen und gefährdeten Tierarten. Uns ist wichtig, dass alle Prüfverfahren wie angekündigt weiter ordentlich durchgeführt werden. Für jede einzelne Anlage werden weitere Genehmigungs- und Prüfverfahren aufgesetzt. Wir werden nicht müde zu betonen, dass die Klimakrise bereits heute Wälder, Artenvielfalt und Wasserhaushalt bedroht. Deshalb dürfen Klima- und Naturschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden.“</p>
<p>Stadtrat <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/christoph-rothfuss/">Christoph Rothfuß</a> fügt hinzu: „Der Lammerskopf zählt zu den windstärksten Standorten im nördlichen Baden-Württemberg. Hier weht der Wind deutlich stärker und gleichmäßiger als in der Rheinebene. Damit wird ein Windpark dort zu einem Schlüsselprojekt für die lokale Energiewende, weil die klimaneutrale Energieversorgung überdies für eine Wertschöpfung vor Ort in Heidelberg sorgt. Wer heute Windräder ermöglicht, sichert damit morgen eine zuverlässige, saubere und bezahlbare Energieversorgung. Uns freut, dass die Heidelberger Bürgerschaft sich angesichts steigender Energiepreise klar für eine größere Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen entschieden hat.“</p>
<p>Das geplante Entwicklungskonsortium besteht aus den Stadtwerken Heidelberg und drei regionalen Energiegenossenschaften – also Akteuren, die für kommunale Verantwortung und Bürgerbeteiligung stehen. Mit ihnen wird der Strom nicht von anonymen Großkonzernen produziert, sondern in der Region erzeugt und genutzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/gruene-freuen-sich-ueber-deutliches-ergebnis-fuer-erneuerbare-energien-beim-buergerentscheid-zu-windkraftanlagen-auf-dem-lammerskopf/">Grüne freuen sich über deutliches Ergebnis für erneuerbare Energien beim Bürgerentscheid zu Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
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		<title>Wahnsinn! Die weltgrößte Sammlung von “Outsider Art” wird 25</title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/wahnsinn-die-weltgroesste-sammlung-von-outsider-art-wird-25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 09:44:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zum 25. Geburtstag der Prinzhorn-Sammlung gibt die Ausstellung „Alles Kunst?“ einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von Menschen mit Psychiatrieerfahrung. // Stadtblatt-Beitrag von Dorothea Kaufmann – Ausgabe vom 08.07.2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/wahnsinn-die-weltgroesste-sammlung-von-outsider-art-wird-25/">Wahnsinn! Die weltgrößte Sammlung von “Outsider Art” wird 25</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Stadtblatt-Beitrag von <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/dorothea-kaufmann/">Dorothea Kaufmann</a> – Ausgabe vom 08.07.2026</em></strong></p>
<p>Lange kannte ich die <a href="https://www.sammlung-prinzhorn.de/">Sammlung Prinzhorn</a> nicht – bis ich im Skulpturengarten des Getty Museums in Los Angeles auf „the greatest collection of Outsider Art in the world“ angesprochen wurde. Doch was ist eigentlich „Outsider Art“? Es sind Werke von Menschen mit Psychiatrieerfahrung, die während ihres Aufenthalts in Kliniken entstanden. Nicht mit dem Wunsch, Kunst zu schaffen, sondern als Ausdrucksform und Möglichkeit, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Oft unter widrigsten Bedingungen: mit Bleistift auf Packpapier, mit Stoffresten auf dem Boden; Materialien, die das System ihnen zugestand.</p>
<p>Die Sammlung Prinzhorn, 1921 vom Psychiater und Kunsthistoriker <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Prinzhorn">Hans Prinzhorn</a> gegründet, war eine der ersten, die diese Werke systematisch als künstlerische Äußerungen wertschätzte und nicht als medizinische Dokumente. Prinzhorns Ansatz, die Bilder als Ausdruck von Kreativität und nicht als Symptom zu lesen, war revolutionär. Zum 25. Geburtstag schenkt uns die Sammlung mit der Ausstellung „<a href="https://www.sammlung-prinzhorn.de/vorschau/25-jahre-1/">Alles Kunst</a>?“ einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt dieser Menschen. Die Präsentationsformen sind sorgsam gewählt: Zwar adelt der museale Charakter die Werke und setzt sie optisch mit „echter“ Kunst gleich. Gleichzeitig ermöglichen uns das haptische Erleben der „Geldscheine“ von Else Blankenhorn oder ein tiefer Blick in die Garnaugen der lebensgroßen Puppe von Katharina Detzel eine unmittelbare Verbindung zu ihren Schöpfer*innen – und macht die Abstraktheit psychischer Krisen plötzlich konkret.</p>
<p>Was heute eine anerkannte Kunstform ist, galt lange als „entartet“: Viele Werke der Sammlung Prinzhorn dienten in der NS-Zeit als Referenz für die Diskreditierung unerwünschter Kunst. Dass dieselben Bilder heute in Museen hängen, ist ein spätes Zeichen für den Wandel und eine Mahnung, wie schnell sich gesellschaftliche Normen verschieben können. Auch heute strecken sich antidemokratische Spinnenfinger nach dem offenen Kulturbegriff aus und versuchen, Kunst in politische Kategorien zu zwängen. Gleichzeitig werden psychisch kranke Menschen in unserer Gesellschaft weiter stigmatisiert, ihr Leiden infrage gestellt.</p>
<p>In einer Zeit, in der Kunst zunehmend als Instrument der Identitätspolitik gehandelt wird, erinnert die Ausstellung daran: Kunst entsteht oft dort, wo sie am wenigsten erwartet wird – im Schweigen, im Schmerz, im Widerstand gegen Normen. Die Werke der Sammlung Prinzhorn sind nicht nur Zeugnisse individueller Schicksale, sondern auch ein stiller Protest gegen die Entmündigung psychisch kranker Menschen: gestern wie heute.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/wahnsinn-die-weltgroesste-sammlung-von-outsider-art-wird-25/">Wahnsinn! Die weltgrößte Sammlung von “Outsider Art” wird 25</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
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		<title>Hitzewelle: Umgehen mit dem Klimawandel</title>
		<link>https://gruen4hd.de/neuigkeiten/hitzewelle-umgehen-mit-dem-klimawandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Grüne Fraktion Heidelberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 12:47:48 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://gruen4hd.de/?post_type=neuigkeiten&#038;p=8168</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hitzeperioden, wie die von letzter Woche, erzwingen konkrete und rasche Anpassungsmaßnahmen in der Stadt. Das Klimawandel-Anpassungskonzept muss adaptiert und ausgeweitet werden. // Stadtblatt-Beitrag von Ursula Röper – Ausgabe vom 01.07.2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/hitzewelle-umgehen-mit-dem-klimawandel/">Hitzewelle: Umgehen mit dem Klimawandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Stadtblatt-Beitrag von <a href="https://gruen4hd.de/fraktion/ursula-roeper/">Ursula Röper</a> – Ausgabe vom 01.07.2026</em></strong></p>
<p>Die Hitzewelle der letzten Woche mit Spitzenwerten in Heidelberg von bis zu 40 °C und einer ganzen Serie an Tropennächten markiert einen weiteren bedrohlichen Wendepunkt in den lokal spürbaren Auswirkungen des Klimawandels. Seit Jahren thematisieren wir regelmäßig die notwendige Klimawandelanpassung in unserer politischen Arbeit. Längere Hitzewellen bedrohen unsere Gesundheit, insbesondere die von Kindern und alten Menschen. Solche Hitzeperioden werden in den nächsten Jahrzehnten noch deutlich zunehmen. Dies zwingt uns zum einen zu hoher Konsequenz bei der Fortführung unserer Klimaschutzmaßnahmen (etwa dem Ausbau erneuerbarer Energien). Und zum anderen müssen wir uns auch ganz konkret um Hitzeschutz in der Stadt kümmern.</p>
<p>Mittlerweile gibt es ein <a href="https://www.heidelberg.de/HD/Leben/klimawandel-anpassung.html">Klimawandel-Anpassungskonzept</a> der Stadt. Es zeigt sich nun, dass dieses adaptiert und ausgeweitet werden muss. Schulen und Kindergärten sind nicht ausreichend auf lange Hitzeperioden vorbereitet. Eine ämterübergreifende Task-Force muss entwickelt werden, die Pläne für den Bevölkerungsschutz bereithält und rasch reagieren kann. Informationen für Schul- und Kindergartenträger sowie Eltern müssen zeitnah bereitstehen. Auch die “<a href="https://buergerportal.digital-agentur.tech/kuehlekarte/">Kühle Karte</a>” muss um viel mehr Räumlichkeiten, in denen man Schutz vor Hitze suchen kann, erweitert werden. Kühle Räume müssen in allen Stadtteilen verfügbar sein. Dass etwa die Stadtbücherei am Samstag wegen zu großer Hitze schließen musste, nahm Familien einen konsumfreien Rückzugsort. Eine beschleunigte Ausweitung und Kennzeichnung von <a href="https://refill-deutschland.de/karte/">Refill-Stationen</a> und damit ein Wasserangebot an jeder Ecke kostet nichts und ist schnell umsetzbar. Kinder brauchen die Möglichkeit, mal eben in ein Geschäft springen zu können, um ihre Flasche aufzufüllen.</p>
<p>Im baulichen Bereich und in der Stadtentwicklung muss die Planung noch viel konsequenter auf Hitzeschutz eingehen. Deutlich weniger Versiegelung, grundsätzlich Fassadenbegrünung, Planungen im Einklang mit dem Stadtklima, Kaltluftschneisen und Erhalt vernetzter Grünräume: Dies alles braucht mehr Konsequenz in der Umsetzung. Nicht jede Maßnahme muss teuer sein. Einfache Sprühnebelanlagen kosten weniger als klassische Springbrunnen. In jedem Fall sparen effiziente und präventive Projekte langfristig deutlich mehr Kosten, als für sie ausgegeben wurde. Und für Gesundheitsschutz stehen wir sowieso in der Verantwortung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gruen4hd.de/neuigkeiten/hitzewelle-umgehen-mit-dem-klimawandel/">Hitzewelle: Umgehen mit dem Klimawandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://gruen4hd.de">Grüne Fraktion</a>.</p>
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